Feministische Thesen zu Sexarbeit
Wie hängt die Stigmatisierung von Sexarbeit mit der gesellschaftlichen Missachtung von Care-Arbeit zusammen? Warum ist die Emanzipation nicht geschafft, solange „Hure“ ein Stigma bleibt? Was bedeutet der Dualismus von Heilige und Hure für das Selbstbestimmungsrecht aller Mädchen* und Frauen*? Was hat das mit Rassismus zu tun?
Dazu haben wir Thesen formuliert, die wir mit euch diskutieren wollen.
Diskutiert mit uns im
Ewa-Frauenzentrum
Montag, 25. Juni 19:00
Prenzlauer Allee 6, 10405 Berlin
Der Zutritt zum EWA-Frauenzentrum ist ausschließlich Frauen* vorbehalten. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Wir, Maria&Magdalena4ever, sind eine kleine Gruppe von Frauen, die aus feministischer Perspektive gegen die Stigmatisierung von Sexarbeit Position bezieht.
Stigma und Diskriminierung prägen noch immer den Alltag den Sexarbeiter_innen. 15 Jahre nach dem Sexarbeit als Tätigkeit anerkannt wurde, trat letztes Jahr das neue Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) in Kraft. Unter dem Vorwand des Schutzes werden mit Kontrolle und Kriminalisierung Sexarbeiter_innen Steine in den Weg gelegt.
Zu der MitMachKonferenz sind alle herzlichst eingeladen, die selbstbestimmt und feministisch starke Bündnisse gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck bilden wollen!
Zur Weihnachtszeit begegnen sie uns überall: Bilder von der ‚Heiligen‘ Mutter… Eine gute Zeit, um über diese Bilder und ihren Gegenpol, die ‚Hure‘ ein wenig nachzudenken.
Warum Storytelling immer funktioniert, können wir auf der Homepage einer Stuttgarter PR-Agentur nachlesen: „Alle lieben Geschichten. (…) Denn Geschichten sind die Urform der Kommunikation. Wir erzählen jeden Tag Geschichten: in der Mittagspause, zu Hause beim Abendessen oder mit Freunden in der Kneipe. (…) Denn Geschichten vermitteln Gefühle. Und diese Gefühle können Sie exakt steuern, um genau die gewünschten Reaktionen bei Ihrer Zielgruppe hervorzurufen. Was sollen Ihre Kunden denken? Was sollen sie fühlen? Und was sollen sie anderen erzählen?“