Aufruf zum Frauen*kampftag 2018
Feminismus heißt Widerstand
„Der Internationale Frauentag ist die wichtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann.“ Clara Zetkin, 1911
Vor rund 100 Jahren erhielten Frauen nach langem Kampf und infolge der Deutschen Revolution von 1918 endlich das Wahlrecht in Deutschland. Seitdem haben wir viel geschafft! Frauen können studieren, dürfen selbst darüber entscheiden, ob sie arbeiten gehen, können sich scheiden lassen, Hosen tragen und haben Zugang zu Schwangerschaftsabbruch. Zu unseren Errungenschaften gehören Frauen- und Mädchenzentren, Frauenhäuser oder auch die Nein-heißt-Nein-Kampagne! Der Feminismus hat sich wieder Gehör verschafft.
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Es wird auf der Demo einen Hurenblock geben. Nach den roten Regenschirmen Ausschau halten.
Zur Weihnachtszeit begegnen sie uns überall: Bilder von der ‚Heiligen‘ Mutter… Eine gute Zeit, um über diese Bilder und ihren Gegenpol, die ‚Hure‘ ein wenig nachzudenken.
Warum Storytelling immer funktioniert, können wir auf der Homepage einer Stuttgarter PR-Agentur nachlesen: „Alle lieben Geschichten. (…) Denn Geschichten sind die Urform der Kommunikation. Wir erzählen jeden Tag Geschichten: in der Mittagspause, zu Hause beim Abendessen oder mit Freunden in der Kneipe. (…) Denn Geschichten vermitteln Gefühle. Und diese Gefühle können Sie exakt steuern, um genau die gewünschten Reaktionen bei Ihrer Zielgruppe hervorzurufen. Was sollen Ihre Kunden denken? Was sollen sie fühlen? Und was sollen sie anderen erzählen?“
Ereignisse, wie die Demonstrationen für Selbstbestimmung und Bewegungsfreiheit am 16.09. werden in den finsteren Zeiten, die auf uns zukommen, immer wichtiger werden. Deshalb – ein wenig verspätet – hier noch ein paar Fotos.